Artikel der Kategorie ‘Anderes‘
 
 

Interview mit Frank Castorf

CastorfFür die April-Ausgabe des CICERO hat Axel Brüggemann sich in Paris ausführlich mit Frank Castorf unterhalten. Eine Weißweinflasche folgte der nächsten. Am Ende stand ein erbarmungslos offenes Gespräch über Castros Verzweiflung an den jungen Regisseuren, über Merkel und Castro, über die Selbstaufgabe für das Theater, Suizide unter Schauspielen - und die Frage, was heute überhaupt noch existenziell ist. Erste Reaktionen und Meldungen zu dem Interview hier. Der ganze Text ist bei Cicero-Online zu lesen.

Rettet unsere Kultur

In einem Kommentar für den “Freitag” hat Axel Brüggemann den Kultursparern, die in ihrem Buch “Kulturinfarkt” dazu aufrufen, öffentliche Subventionen zu beschneiden, geantwortet - Subventionen ermöglichen Risken. Und wenn etwas faul ist im Staate Deutschland, dann der Mut der Kulturschaffenden oder die neue Macht der Kulturmanager. Den Artikel lesen Sie hier.

Backstage ECHO 2011

Bei der ECHO-Klassik-Verleihung schaute Axel Brüggemann hinter die Kulissen. Hier seine Gespräche mit Rolando Villazón, Thomas Hampson, Klaus Wowereit und anderen.


Das neue ECHO-Magazin

Auch dieses Jahr haben schechNet und Axel Brüggemann wieder das Magazin zum ECHO Klassik 2011 erstellt. Hier können Sie schon einmal durchblättern.

Sommertermine

Auch diesen Sommer wird Axel Brüggemann wieder das Public Viewing in Bayreuth moderieren: Am 14. August wird  auf dem Festplatz “Lohengrin” in der Inszenierung von Hans Neuenfels auf dem Programm stehen. Am 16. August wird Brüggemann in Salzburg reden - zum Thema Wirtschaft und Oper. Am 16. August ist er zu Gast bei Ion Holender in der Talksendung aus dem Hangar 7. Am 19. August wird Axel Brüggemann die Festspiele in Grafenegg mit einem Vortrag über Beethovens Neunte Sinfonie eröffnen.

Das neue Festspiele-Magazin

FestspielmagGerade ist das neue Festspiele-Magazin erschienen - unter anderem mit zwei Beiträgen von Axel Brüggemann: ein Porträt über Christian Thielemann und ein Essay über die Pop-Kultur in der Klassik. Das Magazin erscheint einmal im Jahr und beleuchtet die Salzburger Festspiele und andere Festspiele in Österreich und Deutschland. Mehr hier.

Presseecho Landfrust

Axel Brüggemanns neues Buch “Landfrust” stößt auf breites Medien-Echo. Die Welt hat ein großes Interview über die neue Lust am Land - und den eventuellen Frust geführt, der Cicero lobte “Landfrust”, die BZ hat die Hauptthesen zusammengefasst. Die DPA berichtete, und auf SWR2, im WDR, im NDR, im Nordwestradioauf Radio Bremen und  Bayern2 und vielen anderen Sendern hat Brüggemann über sein Buch geredet - und es wurde rezensiert. Im ZDF, auf Bayern3 und im SWR-Fernsehen wurde das Buch in ausführlichen Beiträgen vorgestellt.  Am 7. Mai um  22.15 Uhr wird Brüggemann in Dieter Moors Fernsehsendung “Im Palais” auftreten und mit Frauke Hildebrand und Reinald Grebe diskutieren. Hier der Beitrag auf Bayern 2:

Royal Wedding kulturell

Gemeinsam mit Trendforscher Peter Wippermann und Modexpertin  Barbara Vinken debattiert Axel Brüggemann in SWR2 Forum, moderiert von Dietrich Brants über “Kitsch Royal” und die Hochzeit von William und Kate. Ein Diskurs über das Bürgerliche in der Gegenwart - über Kalten Hund und große Oper. Zu hören: hier.

Der Krieg, wie ihn mein Opa erlebte

FASIn der FAS hat Axel Brüggemann auf zwei Seiten über seinen Opa und den Soldaten Fritz Böschen geschrieben. Die Resonanz auf den Text ist groß. Die am meisten gestellte Frage: Hat die Nachkriegsgeneration mit ihrer schnellen moralischen Verurteilung der Vätergeneration sich selbst die Chance genommen, mit der eigenen Familie offen über den Krieg und die Erlebnisse im Krieg zu reden. Lesen Sie den ganzen Text und einige Leserbriefe hier.

Dirk Bach liest aus “Wagners Welt”

Der Moderator und Komiker Dirk Bach hat im Pfalzbau aus “Wagners Welt. Oder wie Deutschland zur Oper wurde” gelesen. Der Kritiker des Mannheimer Morgens schrieb: “Er las Passagen aus dem Buch ‘Wagners Welt Oder wie Deutschland zur Oper wurde’ von Axel Brüggemann sowie Verse aus dem Gedicht-Band ‘Richard Wagners Fahrt ins Glück’ des Satirikers und Zeichners F.W. Bernstein. Beide Autoren zählen Wagners Fehltritte auf, ohne den Meister zu verteufeln. Ihre feinsinnige Ironie und sanfte Satire ehren ganz im Gegenteil den großen Komponisten. Man lacht über Richard Wagners Schwächen und liebt seine Kunst. (…) Bernstein und Brüggemann lächeln und stänkern, ohne den Meister und dessen Musik zu verdammen. Die entthronen die Götter und verkumpeln die glattesten Wagnerianer. Für sie ist das Bayreuther Festspielhaus keine Opernkirche, sondern ein Opernhaus für alle Menschen.” Die ganze Kritik hier.

Zum Tod von Bernd Eichinger

Der Regisseur Bernd Eichinger ist tot. Ich habe ihn vor einigen Jahren für die “Welt am Sonntag” getroffen - wir haben uns über seine erste Operninszenierung, den Parsifal an der Staatsoper in Berlin, unterhalten. Hier - in Erinnerung an einen großen Mann - das Gespräch.

Herr Eichinger, wir sitzen auf einem abgesessenen Sofa im Kasino der Staatsoper: Letzte Woche waren einige Ihrer Hauptdarsteller krank, bei den Proben ist der Haupt-Computer ausgefallen, und dauernd wird der Probenplan geändert. Ist das Theater aufregender als Hollywood?
Bernd Eichinger: Es ist schrecklich und wunderbar zugleich. Die Zeit rast. Ich habe heute nicht einmal geschafft, meine Mutter anzurufen. (Mehr…)

Jahresrückblick 2010



2010 war ein aufregendes Jahr - neben zahlreichen Texten, etwa einem viel diskutierten Interview mit Peter Gelb und einer Reportage über die Alvin Ailey Dance Company für die FAS, neben Kommentaren über Margot Kässmann, die Fußball-WM, den Rücktritt Horst Köhlers, die Castor-Transporte und Karl Theodor zu Guttenberg für den Freitag und den Weser-Kurier, neben der Bayreuth-Berichterstattung für BILD, neben dem dritten Public Viewing, das wieder vor über 30000 Zuschauern stattfand, neben einem ebenfalls viel diskutierten Portrait über Thomas Gottschalk im Blick und Interviews mit neuen Stimmen wie Vitorio Grigolo (Hörzu) und alten Meistern wie Rolando Villazón (Cicero, Focus), hat operatext auch in diesem Herbst wieder das ECHO Klassik-Magazin produziert.
Außerdem hat Axel Brüggemann einen einwöchigen Workshop für Nachwuchsjournalisten in Ludwigshafen für die BASF gegeben. Daneben haben wir an zahlreichen Fernsehformaten gearbeitet, an der ZDF-Silvestergala, der sehr erfolgreichen Show “Die schönsten Opern aller Zeiten” für 3Sat, wir haben die Backstage-Berichterstattung für Götz Alsmann übernommen und die Talksendung zu “Aida am Rhein” (theaterkanal).
Darüber hinaus sind 2010 Produktionen entstanden, die im kommenden Jahr gesendet werden.Die Bücher “Wer war Mozart?” (Jakoby und Stuart) und “Wenn Krach zu Musik wird” (Beltz) sind erschienen, ebenso wie das Buch “Heimathafen”.Journalistische Enttäuschung des Jahres ist das Ende des “Rheinischen Merkurs”, der von den Diozösen nicht länger getragen wurde - seine kritischen, tiefgründigen Texte werden dem Zeitungsmarkt fehlen.Wir wünschen allen Freunden, Kollegen und Mitarbeitern eine frohe Weihnachtszeit und ein aufregendes 2011.