Axel Brüggemann

Musik ist der Anlass, über Dinge zu sprechen, über die wir ansonsten gern schweigen würden. Der Musikjournalist und Publizist Axel Brüggemann versucht in seinen Texten Musik als gesellschaftliche Kraft zu verstehen. Als Anlass für zeitloses Denken, aktuelle Debatten und Diskurse jenseits der Denkgrenzen. In seinen Essays und Artikeln beschäftigt er sich mit Musik, Politik und Philosophie. Brüggemann wurde 1971 in Bremen geboren und hat in Freiburg Geschichte, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte studiert. Nachdem er für die Welt am Sonntag als Musikredakteur und Textchef tätig war, lebte er als freier Autor in Berlin und zog nun zurück in seine alte Heimat Bremen. Er schreibt unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, den Rheinischen Merkur und den Stern. Außerdem produziert er Radio-Features für den Deutschlandfunk, den NDR, den SWR, den WDR und die BBC. Brüggemann hat die Reihe Der Kleine Hörsaal für die Deutsche Grammophon erfunden und produziert, die mit einem Echo Klassik ausgezeichnet wurde. Außerdem hat er das erste Public Viewing in Bayreuth moderiert. Von ihm sind unter anderem die Wagner-Biographie „Wagners Welt“ (Bärenreiter) und das Buch mit seinen besten Kolumnen „Charlotte“ (Ehrenwerth) erschienen. Außerdem hat Brüggemann den politischen Wahl-Essay „Wir holen uns die Politik zurück“ (Eichborn) geschrieben und das Kinderburch "Wer war Mozart?". (Mehr...)

Bayreuth-Moderation

Auch in diesem Jahr hat Axel Brüggemann wieder die Kino-Übertragung der Bayreuther Festspiele moderiert. Auf dem Programm: der “Tristan” in der Inszenierung von Katharina Wagner unter dem Dirigat von Christian Thielemann.

Hier Ausschnitt aus dem 90-minütigen Live-Programm vor den einzelnen Aufzügen.

Und ein Interview mit Christian Thielemann. 

Talkshow mit den Spitzenkandidaten

Das einzige direkte Duell der Spitzenkandidaten zur Bürgerschaftswahl in Bremen moderierte Axel Brüggemann im Rahmen seiner Talkshow “Er will doch nur streiten”. Ein anregender Abend, der in der Presse auf großen Beifall stieß: Für ein Kanzlerduell wäre Brüggemann “der deutlich elegantere Stefan Raab”, schrieb die “Welt“, und der “Weser Kurier” stellte Videos der Veranstaltung auf die Seite.

Der Heilige und der Papst

Am 25.12.2014 zeigt das ZDF die Dokumentation “Der Heilige und der Papst. Rolando Villazon auf den Spuren von Franziskus”, zu dem Axel Brüggemann das Drehbuch geschrieben hat.

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Echo Klassik intim

Auch dieses Jahr hat Axel Brüggemann beim ECHO-Klassik wieder die Stars der klassischen Musik befragt. Ein Auszug seiner Interviews hier.

Nikolaus Harnoncourt über Revolutionen

Anna Netrebko ist erstaunt über ihr Bayreuth-Engagement

Diana Damrau gönnt sich erst einmal ein Bier

Yannick Nézet-Séguin erklärt das Dirigieren

Igor Levit denkt über das Musikmachen nach

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Bayreuth im Kino

Auch diesen Sommer wurde wieder eine Aufführung der Bayreuther Festspiele in die deutschsprachigen Kinos übertragen. Hinter der Bühne haben der Tenor Klaus-Florian Vogt und Axel Brüggemann das Publikum drei Mal eine halbe Stunde lang mit in das Geschehen genommen, Interviews geführt und das Leben hinter dem Vorhang beobachtet.

Strauss in Dresden

Diesen Sommer haben Dresden, die Staatskapelle und Christian Thielemann den Geburtstag von Richard Strauss mit einem großen Public Viewing gefeiert – moderiert hat Axel Brüggemann. Sehen Sie hier Ausschnitte aus dem Programm.

Castof erklärt den Spiegel

In einem Gespräch mit Axel Brüggemann erklärt Bayreuth-Regisseur und Volksbühnen-Chef Frank Castorf, wie Kultur-Skandale funktionieren, warum der Spiegel ihm mit seiner Nähe zur Bildzeitung so gut gefällt, warum er die Festspiele trotzdem liebt und es wichtig ist, undankbar zu sein.

Strauss-Fest in Dresden

Am 11. Juni wird Christian Thielemann in der Semperoper eine Gala für Richard Strauss dirigieren. Nach dem großen Erfolg des Wagner-Open Air im letzten Jahr wird die Veranstaltung auch auf dem Opernplatz übertragen – mit umfangreichen Begleitprogramm. Axel Brüggemann wird durch den Abend führen, gemeinsam mit der Unterhalterin Carolin Kebekus wird er die Frauen in den Strauss-Opern debattieren und mit dem Commedian Olaf Schubert immer wieder die Stimmung im Haus überprüfen. Außerdem wird Brüggemann in die Dresdner Werke von Strauss einführen. Mehr Informationen hier.

Peter und der Wolf auf arte

Gerade wurde der neue Film von Axel Brüggemann (Drehbuch) und Axel Fuhrmann (Regie) “Peter und der Wolf - Geschichte eines Welterfolges” auf arte ausgestrahlt. Weitere Sendetermine in den Dritten Programmen. Bis zum 18.5. lässt sich der Film hier nachschauen.

Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf“ ist weltberühmt - von Walt Disney verfilmt, von Sean Connery, Romy Schneider, Sting, Loriot, Bill Clinton, Michail Gorbatschow und vielen anderen gesprochen. Das musikalische Märchen von Peter, der listenreich den Wolf besiegt, ist eines der bekanntesten und meistgespielten Werke der Klassik. Doch die Hintergründe seiner Entstehung sind bis heute weitgehend unbekannt.

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Bericht von der Salzburg-Premiere

Für “Crescendo” hat Axel Brüggemann gleich nach der Premiere mit Beteiligten der “Arabella”-Aufführung gesprochen. Hier die ersten Eindrücke nach der Aufführung und eine Kurzkritik.

Gibt es eine “Konservative Revolution”?

für den “Freitag” hat Axel Brüggemann über die neuen “Rechtsdenker” geschrieben. Welche Rolle spielt der Journalismus in der deutschen Debattenkultur - bereitet er den Weg zur Homophobie, zum Rassismus und zu Großmachenden? Bereiten die Worte den Weg für die Politik? Ein Debatten-Stück, das kontrovers diskutiert wird. Hier in ganzer Länge nachzulesen.

Trauer um Claudio Abbado

Er war ein Meister des Klanges - und den erreichte er nicht selten durch Schweigen. Claudio Abbado ist tot. “Abbado vertraute dem Klang in seiner Entstehung, darauf, dass seine Musiker irgendwann spüren würden, wenn die bewusste Interpretation aufhört und sich das Gefühl der einzig wahren Richtigkeit einstellt – wenn Musik zum Sein wird, wenn alles, was in der Welt ist, sich begegnet, wenn der Zustand des absoluten Geistes eintritt. Abbado war Meister dieses Seins.” So beginnt Brüggemanns Nachruf in der “Berliner Morgenpost“. Einen Artikel über die Trauerfeier in Mailand lesen Sie hier.